Von der Geschichte zum Bogensport

Also ich muss schon zugeben, dass ich meinen Weg zum Bogensport auf eher ungewöhnliche Weise gefunden habe. Ich hab’s nämlich der Schule zu verdanken, dass ich beim Bogensport gelandet bin. Mein Lieblingsfach in der Schule war aber auch Geschichte und nicht etwa der Sportunterricht.
Ich bin mir nicht mehr hundertprozentig sicher, aber ich glaube es war in der sechsten oder siebten Klasse als wir im Geschichtsunterricht den 100-jährigen Krieg zwischen England und Frankreich (zwischen 1337 und 1453) durchgenommen haben. Fasziniert hat mich damals die Beschreibung meines Geschichtslehrers, der sehr anschaulich schildern konnte, wie die schwer gepanzerten französischen Ritterheere in mehreren Schlachten gegen die englischen Langbogenschützen hoffnungslos unterlegen waren und z.B. in der Schlacht von Crécy oder in der Schlacht von Azincourt schwere Verluste erlitten haben.
Ich weiß, dass sich das jetzt sehr martialisch anhört, aber dadurch wurde nun einmal mein Interesse fürs Bogenschießen geweckt.
Der tatsächliche Bogensport fordert aber ganz andere Qualitäten als man zunächst glauben möchte.
Das Wichtigste ist zunächst der passende Langbogen. Ein Anfänger kann zunächst mit einem Einsteigermodell beginnen um auf diese Weise günstig zu testen, ob diese Sportart auch tatsächlich das passende ist; Leute die den Bogensport wie ich jetzt schon länger ausüben, bereits eine gewisses Niveau erreicht haben und einen Langbogen mit einer gewissen Qualität verwenden wollen, müssen dann aber auch zumindest eine kleinere Geldsümmchen investieren. Ich empfehle, dass man sich zunächst mal selbst im Internet über die Preisklassen und die Angebotsvielfalt informiert. Mit dem Stichwort „Langbogen Shop“ findet man unter Google mehr als genug Angebote – einfach mal durchklicken.

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